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Wie sieht mein beruflicher Alltag aus?
Als Servicetechniker für Druckgussmaschinen bin ich häufig bei Kunden im In- und Ausland beschäftigt. Ich erhalte einen Auftrag und plane meinen Einsatz, von der Wahl des Hotels bis zu den Ersatzteilen, die ich benötige.
Vor Ort erledige ich Inbetriebnahmen, führe Fehlersuchen durch oder trainiere Kunden auf unsere Produkte. Hierbei arbeite ich in ganz unterschiedlichen Bereichen – Elektronik, Mechanik und auch an der Maschinensteuerung. Meine wichtigsten Hilfsmittel sind Messgeräte, mein Notebook für kleinere Programmierarbeiten, aber auch Werkzeug wie ein Schraubenschlüssel für handwerkliche Arbeitsschritte. Und wenn spezielle Probleme auftreten, habe ich tolle Kollegen in den Fachabteilungen, die mir weiterhelfen.
Wie kam ich zu meiner heutigen Tätigkeit?
Meine ursprüngliche Tätigkeit als Fachinformatiker wurde mir zu langweilig. Daher habe ich begonnen im Weinbau zu arbeiten, aber die Verdienstmöglichkeiten waren nicht so gut. Ich habe mich dann über verschiedene Berufsbilder informiert und landete bei meinem jetzigen Arbeitgeber als Servicetechniker. Hier habe ich zum ersten Mal eine Druckgussmaschine gesehen und war beeindruckt. Natürlich gab es eine Einarbeitungsphase im Betrieb und regelmäßige Schulungen. Ich kannte ja weder die mechanischen Abläufe noch das hydraulische System der Maschine. Auch den Umgang mit flüssigen Metallen und hohen Temperaturen musste ich lernen. Manchmal habe ich mir abends Schaltpläne mitgenommen und zu Hause Stück für Stück nachvollzogen. Schnell wurde ich sicherer und konnte schrittweise mehr Verantwortung übernehmen.
Was gefällt mir an meinem Job?
Ich liebe die Herausforderung und das selbstständige Arbeiten. Jeder Einsatz ist eine neue Situation. Man hat immer mit Menschen zu tun. Mit einigen Kunden stehe ich bis heute in freundschaftlichem Kontakt. Nicht zu vergessen, dass der Beruf gut bezahlt ist und ich viele Annehmlichkeiten wie etwa einen Dienstwagen genieße. Das weiß ich zu schätzen und nehme dafür auch die eine oder andere Überstunde in Kauf. Und das Wochenende gehört immer der Familie, manchmal schon ab Freitag.
Wie sieht mein beruflicher Alltag aus?
Als internationaler Servicetechniker für Pumpen und Pumpensysteme komme ich zu den unterschiedlichsten Kunden und Menschen. Meine Serviceeinsätze können einen Tag dauern oder auch mal 2-3 Wochen. Die Reiseplanung wird von unserem Servicekoordinator gemacht.
Bevor es losgeht, werden erstmal die bevorstehenden Arbeiten mit dem Kunden besprochen. Auf Ölplattformen kommt zuerst der Flug mit dem Heli zur Plattform. Wartungen und Reparaturen von Triebwerken und Pumpenköpfe haben die verschiedensten Anforderungen und machen es immer wieder spannend. Nach getaner Arbeit muss ich natürlich die Pumpe oder Anlage wieder in Betrieb nehmen, und die Dokumentation erstellen. Noch eine Abschlussbesprechung mit einem zufriedenen Kunden, und es geht weiter zum nächsten Serviceeinsatz.
Im Sommer werde ich an der internen Weiterbildung zum „Service Expert Technician“ teilnehmen. Die Themen sind hier der Ausbau des Servicelevels, Vertiefung der digitalen Fehleranalyse, und die Stärkung der sozialen Kompetenz.
Wie kam ich zu meiner heutigen Tätigkeit:
Ich bin ein echter Quereinsteiger. Ich habe eine Ausbildung zum Motorradmechaniker gemacht und 10 Jahre in diesem Beruf gearbeitet. Als mein damaliger Arbeitgeber die Schließung angekündigt hat, wollte ich unbedingt in ein sicheres Arbeitsverhältnis. Zudem hat mich Maschinenbau im Allgemeinen und die weltweite Reisetätigkeit extrem fasziniert.
Was ist für mich der besondere Reiz an meiner Tätigkeit im Service:
Mir gefällt besonders die tägliche Herausforderung und das hohe Maß an Selbständigkeit, unterschiedliche Kunden, neue Anlagen, komplexe Fehleranalyse. Das Gefühl am Ende des Einsatzes alles erledigt und geschafft zu haben ist jede Mühe wert. Natürlich hatte ich auch schon schwierige Situationen, z.B. bei der Arbeit im Bolivianischen Hinterland oder auf einer Gasplattform im Schwarzen Meer. Die Vorgaben, Kundenwünsche und kulturelle Besonderheiten unter einen Hut zu bringen, ist nicht immer einfach und fordert einem manchmal alles ab.
Wie sieht mein beruflicher Alltag aus?
In meiner Servicetätigkeit bin ich zuständig für den reibungslosen Betrieb unserer Siebanlagen. Ich führe Reparaturen, Wartungen und Inbetriebnahmen durch. Auch die Einweisung von Bedienpersonal und die Beratung zum Ersatzteilbedarf zählen zu meinen Aufgaben. Die verfahrenstechnische Einstellung der Maschinen nach einer Reparatur ist besonders anspruchsvoll und bedarf einer langjährigen Erfahrung. Da ist es gut, wenn man sich im Team austauschen und auf deren Wissen zurückgreifen kann.
Was gefällt mir an meinem Job?
Ich liebe die Abwechslung, die mir die Reisen im In- und Ausland bieten, die sich ständig ändernden Kundenvoraussetzungen, die unterschiedlichen Menschen und deren Mentalitäten. Es ist nicht immer einfach und bedarf oft der Improvisation um das Einsatzziel zu erreichen, aber das ist es, was diesen Beruf auch ausmacht.
Wichtig bei allen Einsätzen ist die gute Vorbereitung und das Wissen, dass ich – sollte es einmal zu einem Problem kommen – jederzeit die absolute Rückendeckung von meinem Team habe.
Welche besonderen Erlebnisse bleiben mir in Erinnerung?
Ich hatte 2012 einen Einsatz in Russland, um einige Produktionsanlagen zur Gipsherstellung instand zu setzen. Zielort war Tscheljabinsk nahe dem Ural. Aufgrund der damaligen Unruhen in dieser Region wurde ich am Flughafen von einem Kundenvertreter in Begleitung des Militärs empfangen. Nach meinem ersten Erstaunen stellte sich dann heraus, dass der Kunde zur Absicherung meiner Person und des Einsatzes eine Sicherheitseskorte angefordert hatte. So kam ich mir während dieser Reise wie ein Staatsgast vor.
Schön war der Abschluss der Arbeiten, als mir der Werkleiter mit Neustart der Produktion und Übergabe meines Abschlussberichtes ein kleines „russisches“ Weihnachtsgeschenk überreichte. So konnte ich mich samt Geleitschutz wieder auf die Rückfahrt zum Flughafen machen.
Wie sieht mein beruflicher Alltag aus?
Als Servicetechniker bin ich jeden Tag auf Achse. Ich repariere und warte Druckluftanlagen unterschiedlicher Marken. Da ich direkt vor Ort bin, sehe ich sehr schnell, wo es Optimierungsmöglichkeiten gibt. Das spreche ich beim Kunden an, beispielsweise wie die Produktsicherheit verbessert oder die Energieeffizienz optimiert werden kann. Durch die Digitalisierung vieler Prozessschritte – wir erfassen z.B. das gesamte Wartungsprotokoll per Tablet – habe ich auch die Zeit für diese wichtigen Kundengespräche. Es gibt mir ein gutes Gefühl, wenn der Kunde zufrieden ist und merkt, dass er den richtigen Servicepartner hat.
Wie kam ich zu meiner heutigen Tätigkeit?
Ich bin eigentlich gelernter Holzmechaniker, aber die Arbeit an nur einer Maschine war mir irgendwann zu eintönig. Ich habe zunächst als Quereinsteiger in den Servicebereich gewechselt. Mein technischer und elektrischer Hintergrund waren dafür eine gute Basis. Dass ich mich bei der Einarbeitung persönlich engagiert habe und täglich neue Erfahrungen gesammelt habe, hat mir den Einstieg erleichtert.
Was motiviert mich, macht mir am meisten Spaß?
An meiner Arbeit begeistert mich die Mischung aus technischer Herausforderung und Kundenkontakt. Keine Station ist wie die andere, keine Kundenanforderung ist gleich. Ich stelle mich gerne auf unterschiedliche Situationen ein und sehe die Fehlersuche vor Ort als Herausforderung.
Ich erinnere mich gerne an eine Situation zurück, bei der ich gemeinsam mit dem Chef der Kundenfirma eine komplizierte Reparatur durchgeführt habe. Wir haben so die Produktion am nächsten Tag gerettet. Solche Erlebnisse und das positive Feedback der Kunden motivieren mich jeden Tag aufs Neue.
Seit 1925 entwickelt Sprimag Anlagen zur funktionellen und dekorativen Beschichtung von Serienteilen und zur Innenbeschichtung von Metallverpackungen wie Tuben, Dosen und Getränkeflaschen. Die Produktpalette wird durch eigene Applikationstechnik wie Spritzapparate, Pumpen, Farb- und Lackversorgungen ergänzt. Am heutigen Hauptsitz in Kirchheim-Teck beschäftigt Sprimag rund 180 Mitarbeiter und verfügt über Niederlassungen in den USA und Mexiko. Gefertigt und montiert werden die Lackieranlagen in Kirchheim-Teck und von dort aus an Kunden auf der ganzen Welt geliefert.
Kundenservice: in Kirchheim-Teck und beim Kunden weltweit
Eine der wichtigsten Aufgaben des Sprimag Services ist es, den Produktionsprozess der Kunden und die Lackieranlagen-Verfügbarkeit zu erhalten und somit das Vertrauen der Kunden zu gewinnen und zu bewahren. Unser Serviceteam übernimmt sowohl technische Aufgaben wie den Kundendienst, Wartung, Instandhaltung, Umbauten und Modernisierungen von Lackieranlagen, Schulung für das Bedienungspersonal beim Kunden als auch Büro-Tätigkeiten wie die Versorgung mit Ersatz- und Verschleißteilen sowie den Vertrieb all dieser Leistungen. Dafür sorgen aktuell 18 kompetente Mitarbeiter, ob weltweit beim Kunden vor Ort oder in Kirchheim/ Teck. Diese sind dank permanenter Weiterqualifizierungen trotz der rasanten technologischen Entwicklung der Lackieranlagen-Technik stets auf der Höhe der Zeit.
Welchen Beruf übe ich aus? Wie sieht mein beruflicher Alltag aus?
Als Servicetechniker für den Bereich Elektrik bereite ich SPS Programme (SPS/TIA) für bevorstehende Umbauten vor oder helfe Kunden über Online Support via Modem oder telefonisch weiter.
Eine weitere Aufgabe ist das Erstellen von Umbauangeboten, die wir im Falle eines Auftrags dann auch teilweise selbst durchführen. Dazu gehört auch die Auftragsklärung, das Erstellen von Stücklisten und Terminabsprache mit dem Kunden sowie die Abnahme.
Unterwegs gehört es zu meinen Aufgaben, Probleme beim Kunden zu lösen oder die Umbauaufträge vor Ort zu bearbeiten – von der Installation bis zur Inbetriebnahme. Es kommt auch mal vor, dass wir zum Kunden reisen um dort unsere Umbauangebote durchzusprechen.
Wie kam ich zu meiner heutigen Tätigkeit?
Nach meiner Lehre als Industrieelektroniker habe ich zunächst als Monteur (Montagen auf der ganzen Welt) gearbeitet. Ich hatte mich dazu entschlossen, nochmals die Schulbank zu drücken, um den Techniker in der Fachrichtung Elektrotechnik zu machen. Danach habe ich meine Tätigkeit als Servicetechniker begonnen.
Was ist für mich der besondere Reiz an meiner Tätigkeit im Service:
Wie man an meiner Beschreibung zum beruflichen Alltag schon sieht, ist meine Arbeit sehr abwechslungsreich. Ich habe die Möglichkeit, selbständig zu arbeiten. Durch die Tätigkeit als Servicetechniker ist man in Kontakt mit vielen unterschiedlichen Menschen, egal ob am Telefon oder persönlich vor Ort. Durch die weltweiten Servicereisen bekommt man viele neue Eindrücke. Ich denke, diese Mischung ist es, die den besonderen Reiz eines Servicetechnikers ausmacht.
Wie sieht mein beruflicher Alltag aus?
In meiner Servicetätigkeit bin ich zuständig für CNC-Steuerungen und Laser Strahlquellen. Am Laser führe ich Reparaturen, Wartungen und Inbetriebnahmen durch. Die Reparatur von Lasern ist besonders komplex. Ist es das Netzteil, eine Leckage, eine Optik oder das Lasergas? Diese und viele andere Fehlerquellen muss ich mit verschiedensten Messgeräten und Techniken eingrenzen und beheben. Besonders gefährlich wird es am Ende einer Wartung, wenn die Leistung an einem offenen Laser gemessen wird, hierbei schießen mehreren Kilowatt Laserlicht auf ein Leistungsmessgerät. Das Ziel meiner Tätigkeit ist es mit einer funktionsfähigen und sauber eingestellten Laserstrahlquelle bis zu 30 Millimeter dicke Stahlplatte zu durchschneiden.
Bei CNC-Steuerungen liegt der Schwerpunkt im Bereich Elektronik und Elektrotechnik. Hier sind die Einsätze vielseitiger, da die Steuerungen jahrzehntelang halten und es viele unterschiedliche Modelle gibt. Da ist es gut, wenn man sich mit erfahrenen Kollegen austauschen und auf deren Wissen zurückgreifen kann.
Seit einigen Monaten arbeite ich teilweise im Büro, betreue meine Kollegen und Kunden vom Telefon aus und bereite Serviceeinsätze vor. In naher Zukunft kann ich mir vorstellen, ein Team zu leiten und zu führen.
Wie kam ich zu meiner heutigen Tätigkeit?
Meine Ausbildung habe ich zum Informationselektroniker in der Fachrichtung Bürosystemtechnik gemacht und dann zwei Jahre im Service gearbeitet. Ich war bereit mich einer neuen Herausforderung zu stellen. Diese sah ich in der Automatisierungsbranche und habe mich dann zum staatlich geprüften Techniker weitergebildet. Durch diese Weiterbildung bieten sich mir nun Entwicklungs- und Aufstiegsmöglichkeiten.
Was ist für mich der besondere Reiz an meiner Tätigkeit im Service:
Jeden Tag treffe ich neue Kunden mit unterschiedlichen Charakteren und unterschiedlichem Temperament, oft entwickelt sich ein tolles Verhältnis und man wird schon mit offenen Armen empfangen. Außerdem arbeite ich in einem tollen Team wo man sich blind auf den anderen verlassen kann. Obwohl man alleine zum Einsatz geht, hat man immer Unterstützung.